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Was ist Manga, Anime, Cosplay oder Gaming/E-Sports eigentlich?

Manga sind grob gesagt, das japanische Äquivalent zu den amerikanischen Comics. Unter Anime wird der japanische Animationsfilm, oftmals auf Basis eines Mangas, verstanden. Im Vergleich zum klassischen Animationsfilm, der als Hauptzielgruppe Kinder anspricht, spricht jedoch Anime ein sehr unterschiedliches Publikum jeden Alters an. Die Themen in Manga und Anime sind ungefähr so breit gefächert wie von Romanen und anderen Serien: von Krimis und Horrorgeschichten über lustige Teenager Schulkomödien, Apokalypsen Szenarien, klassischen Romanzen oder Selbstfindungsreisen, Superheldengeschichten und Übernatürliches, Rebellen- und Mafiageschichten in Militärdiktaturen, aber auch Geschichten über Sportklubs, über Musiker, über Gourmetküche, über Samurai oder Roboter – dem Themengebiet sind keine Grenzen gesetzt. Es gibt sogar eigene Kategorie Bezeichnungen für die Genres, die auf eine bestimmte Alterszielgruppe gerichtet sind. Jährlich werden weltweit tausende neue Anime, sowohl als Serien, aber auch als (Kino)Filme, produziert. Selbst Hollywood lässt sich von Anime und Manga beeinflussen, wie beispielsweise der 2017er Kinofilm von Ghost in the Shell mit Scarlette Johannson oder die 2019er Adaption von Alita: Battle Angle mit Christoph Waltz zeigen.

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Gaming und Cosplay werden auch als Teil der Jugendpopkultur gesehen. Gaming und E-Sports sind mittlerweile auch außerhalb der Szene für japanische Popkultur beliebt. Unter E-Sports wird der denksportliche Wettkampf (oft) mit Hilfe des Mehrspielermodus eines Videospieles verstanden. In Asien ist E-Sports als tatsächliche Sportart anerkannt. Das Wort Cosplay setzt sich zusammen aus den Komponenten costume und play. Hierbei geht es, um das Verkleiden und in die Rolle eines Charakters zu schlüpfen. Ein wichtiger Teil hiervon ist die Kostümgestaltung, wo viel Aufwand und Liebe zum Detail in die Fertigung investiert wird und in den meisten Fällen die Kostüme selbst hergestellt werden.

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Das war die AniSekai Convention 2019

Die AniSekai in Salzburg hatte dieses Jahr über 1.000 Besucher an zwei Tagen. Veranstaltet wurde die Messe vom Verein für japanische Jugend- und Popkultur Animix. Die Besucherzielgruppe der AniSekai ist ähnlich zu den Community Treffen, nur mit einem geografisch weiteren Interessentenkreis. Die Besucher sind in der Regel zwischen 15 und 28 Jahren alt und aus unterschiedlichsten Bevölkerungsschichten. Der Großteil kam aus dem Bundesland Salzburg, Oberösterreich und Bayern, aber auch Popkulturbegeisterte aus Westösterreich und Wien waren vertreten. Unsere Besucheranalyse hat ergeben, dass ein Großteil unserer BesucherInnen einige weitere Interessen teilt. Darunter fallen japanische Speisen, die Sprache und Bräuche, japanische Kampfsportarten, Fantasyromane und vor allem kreative Tätigkeiten wie Zeichnen, Fotografie oder Schneidern.

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Als Veranstaltungsort diente das Odeion Salzburg für die AniSekai 2019. Die Räumlichkeiten gehören zur Rudolf-Steiner-Schule Salzburg in Mayerwies und eigneten sich durch die offene Architektur, den großen Bühnensaal und die grünen Außenflächen bestens für eine Convention. Der Ort ist gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, alternativ gibt es auch einen großen Parkplatz neben dem Gelände. Die Außenflächen und der Vorhof, die vielzählige Möglichkeiten für Fotokulissen bieten, kamen gut bei den im Cosplay verkleideten Besuchenden und FotografInnen an. Für 2020 haben wir bereits die Zusage vom Odeion die AniSekai wieder dort veranstalten zu können und weitere Raumkapazitäten anzumieten. Das letztjährige Programm umfasste verschiedene Workshops, Wettbewerbe und künstlerische/musikalische Einlagen. Die Stände der Händlerunternehmen und die der Artists (Kunsthandwerk mit Anime-/Mangafokus) befanden sich in der Halle der Schule. Die Programmhighlights des Wochenendes waren jeweils der Auftritt der Salzburger Theatergruppe Flying Sushi Theatre und des bayrisch-japanischen Sängers Takeo Ishi. Der Cosplay-Contest, wo die besten selbstgemachten Kostüme und Darbietungen bewertet wurden, war einer der beliebtesten Wettbewerbe der AniSekai. Ein begehrter Workshop drehte sich um die japanischen Bentoboxen, wo mit viel Liebe zum Detail hübsche Lunchboxen vorbereitet wurden. Weitere Programmpunkte waren das große Anime-Quiz, das Super Mario Smash Bro. Tunier (Videospiel), der Manga-Fanart-Wettbewerb und der AnimeMusicVideo-Wettbewerb (Videoschnitttechnik). Des Weiteren sorgte eine vom E-Sports Verein XGS und von GameForLife organisierte Gaming-Area mit Video- und Brettspielen für viel Unterhaltung.

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Das letztjährige Programm umfasste verschiedene Workshops, Wettbewerbe und künstlerische/musikalische Einlagen. Die Stände der Händlerunternehmen und die der Artists (Kunsthandwerk mit Anime-/Mangafokus) befanden sich in der Halle der Schule. Die Programmhighlights des Wochenendes waren jeweils der Auftritt der Salzburger Theatergruppe Flying Sushi Theatre und des bayrisch-japanischen Sängers Takeo Ishi. Der Cosplay-Contest, wo die besten selbstgemachten Kostüme und Darbietungen bewertet wurden, war einer der beliebtesten Wettbewerbe der AniSekai. Ein begehrter Workshop drehte sich um die japanischen Bentoboxen, wo mit viel Liebe zum Detail hübsche Lunchboxen vorbereitet wurden. Weitere Programmpunkte waren das große Anime-Quiz, das Super Mario Smash Bro. Tunier (Videospiel), der Manga-Fanart-Wettbewerb und der AnimeMusicVideo-Wettbewerb (Videoschnitttechnik). Des Weiteren sorgte eine vom E-Sports Verein XGS und von GameForLife organisierte Gaming-Area mit Video- und Brettspielen für viel Unterhaltung. Als Fan-Messe für Jugendliche und junge Erwachsene legen wir Wert auf eine alkoholfreie Veranstaltung. Aus zahlreichen Videoaufnahmen entstand auch dieser Aftermovie zur Veranstaltung: ---> AUF DER STARTSEITE

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Verein für japanische Jugend- und Popkultur Animix - der Veranstalter stellt sich vor

Der Verein für Japanische Jugend- und Popkultur Animix ist ein junger Kulturverein aus Salzburg. Der Verein wurde 2018 gegründet, jedoch gibt es Animix als losen Zusammenschluss von jungen Anime-Fans bereits seit 2012. Der Verein wird organisiert von den sogenannten Admins. Bei den Admins handelt es sich um Studierende und berufstätige junge Erwachsene, die alle ehrenamtlich im Verein mitarbeiten. Monatlich werden Community Treffen mit rund 100 Besuchern, vorwiegend Jugendlichen und jungen Erwachsenen, veranstaltet. Bei diesen Community Treffen gibt es ein kleineres Programm mit Workshops, Brett- und Konsolenspielen und einem kleinem Bühnenprogramm mit Aktuellem aus der japanischen Jugendkultur. Oftmals fühlen sich Fans der teils auch schrillen japanischen Popkultur als Außenseiter, da sie niemanden in ihrem Umfeld mit denselben Interessen haben. Animix möchte diesen Jugendlichen den Raum geben sich mit Gleichgesinnten zu verbinden und sich inkludiert zu fühlen. Wir möchten den Jugendlichen Toleranz für andere Kulturen, Akzeptanz und Geborgenheit mittels unserer Community vermitteln. Der Verein hat auch schon bei einer japanischen Benefizveranstaltung für die Katastrophenopfer von Fukushima mitgewirkt.

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